Osterpinzen

Pinze2Osterpinzen sind etwas herrliches. Fluffig, mit unterschwelliger Gewürznote und jeder kann sie mit seinem liebsten Brotaufstrich kombinieren. Mein absoluter Favorit ist der Klassiker: Butter und Marillenmarmelade. Aber auch andere Fruchtaufstriche, Honig oder Nutella sind der Hit!
In meiner Familie sind sie sogar so beliebt, dass sie meine Mutter nicht nur zu Ostern bäckt. Dieses kleine Germteiggebäck lässt sich nämlich auch super einfrieren und ist somit griffbereit, wenn man zum Beispiel unerwartet Besuch zum Nachmittagskaffee oder Frühstück bekommt. Einfach im Backrohr bei niedriger Stufe aufbacken! Mit dem unten beschriebenen Rezept ergeben sich ca. 12 kleine Pinzen. In der Küche steht ihr inklusive Gehzeiten des Teiges ca. 2,5 Stunden. Viel Spaß beim Backen!

Pinze1

Osterpinzen

Zutaten:

1 TL Anis
125 ml Weißwein

125 ml Milch
7 dag Feinkristallzucker
3 dag Germ
1/2 kg glattes Mehl
4 Dotter
Schale von 1 Zitrone
1 gestr. TL Salz
1 Pkg. Vanillezucker
10 dag Butter geschmolzen
Gemahlener Kardamom,
Ei zum Bestreichen

Notwendige Geräte:
Reindling (Gefäß) zum Zubereiten des Teigs
Holzkochlöffel

Zubereitung:
Anis in Wein über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag abseihen – Wein aufheben, abgeseihte Aniskörner wegwerfen.

Dampfl für den Germteig: Milch kurz in einem kleinen Topf am Herd anwärmen (soll aber nur handwarm sein). Feinkristallzucker, Milch und Germ mit Schneebesen verrühren und einem kleinen Teil vom Mehl zu einem dicken Brei verrühren, mit ein wenig Mehl bestreuen. Das Dampfl zugedeckt an einem warmen Ort für ca. 20 Minuten gehen lassen bis es deutlich größer geworden ist und Blasen schlägt.

Dotter mit Zitronenschale, Salz, 1 MS Kardamom, Vanillezucker und restlichem Kristallzucker verrühren. Dottermischung, Butter, Wein und restliches Mehl mit dem Dampfl gut vermengen. Ich benutze meist einen Holzkochlöffel, weil sich davon der Teig besser löst. Den Teig nun wiederum 20 Minuten aufgehen lassen, bis er Blasen schlägt und deutlich größer geworden ist.

Den Teig nun noch einmal mit dem Holzlöffel „Zusammenschlagen“ sodass die Luft entweicht. Der Teig sollte nun eine glatte und nicht klebrige Oberfläche haben (meine Mutter nennt das immer „Babypopo“). Nun den Teig in kleine Kugeln aufteilen (Durchmesser ca. 3 – 4 cm) und auf einem Bachblech mit ca. 3 cm Abstand dazwischen auflegen, da die Pinzen zirka ums Doppelte größer werden. Die Pinzen mit Ei bestreichen und erneut 20 Minuten gehen lassen. Backrohr auf 180 Grad Celsius vorheizen.
Pinzen dann nochmals mit Ei bestreichen, kreuzweise mit einem scharfem Messer einschneiden und 15 bis 20 Minuten goldgelb backen. Fertig.

Pinze

Tastes good to me!

 

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