Meine Neuentdeckung des Monats: Aeijst Gin

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Wacholder! Nicht nur gut zum Kochen von allerlei Hausmannskostgerichten. Auch ein tolles Aroma für die Aromatisierung von Schnaps. Oder wie er in England und auch sonst genannt wird: GIN.
Die Bezeichnung leitet sich direkt von den Wacholderbeeren – in Englisch „juniper berries“ – bzw. dem niederländischen Vorläufergetränk „Genever“ ab und seine Geschichte geht bis ins 17. Jahrhundert zurück.

Zur Produktion von Gin werden  Getreide und Melasse verwendet. Während der Destillation werden dann die typischen Aromen hinzugefügt. Insgesamt kommen bei der Gin-Herstellung neben Wacholder etwa 120 verschiedene Zutaten als Aromen und Wirkstoffe zum Einsatz. Darunter findet man zum Beispiel Ingwer, Orangenschalen und Koriander. Diese Tatsache läßt die schier unendlich möglichen Variationen in der Rezeptur erahnen und ist sicher auch der Grund, warum neuerdings immer mehr Gin-Produzenten auf der Bildfläche erscheinen. Und bei einigen kann man wohl kaum mehr von Liebhaberei sprechen, denn wer einen vollendeten Gin produziert, muss sich wohl ein bisschen länger damit auseinander gesetzt haben.

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Mit dem Thema Gin hat sich auch Wolfgang Thomann näher beschäftigt. Und daraus entstanden ist wohl einer der spannendsten Gin’s, der aus Österreich kommt. Genauer gesagt aus der Steiermark. Der 100% biologische Gin namens „Aeijst“ (gesprochen Ej-st) wurde nach den Ästen der Sträucher benannt. Sein Schöpfer nennt ihn „puristisch, aber nicht einfach“ und dem kann ich nur beipflichten.

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Entdeckt habe ich den Gin beim letzten Feschmarkt in der Ottakringer Brauerei und selbst warm und aus einem kleinen Plastikbecher, der mich mehr ans hineinpinkeln als an eine Spirituosenverkostung erinnerte, hat mich dieser steirische Wachholderschnaps sofort überzeugt.

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Ich erkenne zwar einen guten Schnaps, aber ich war gespannt, ob dieses gebrannte Elixier auch die kritischen Geschmacksknospen meines Haus-Barkeepers zum Frohlocken bringen würde. Da dieser Newcomer-Gin scheinbar erst seit Oktober seine Kreise in der freien Wirtschaft zog, hatte ich auch eine gute Chance meinen Spezialisten mit dieser Neuheit zu überraschen. Daher lieferte ich gleich eine Flasche in der albertgasse39 zur Verkostung ab.

In den darauf folgenden Tagen wurde dieser pur und gemixt mit Gin-Liebhabern verkostet. Das Resumee: „Aeijst ist ein perfekter Gin mit einer wunderschön ausgeprägten Wacholdernote, ätherischen Nadelholzaromen, sanfter Zitrusnoten und erinnert mich weiters ganz leicht an Birne“ meint Flo, Barkeeper und Inhaber der albertgasse39. „Das Produkt überzeugt mich zu 100%, denn der Gin ist sowohl als Gimlet – Gin auf Eis mit Limettensaft und Leuterzucker – ein Traum als auch als Gin Tonic herrlich. Für das Gin Tonic empfehle ich das klassischen Tonic Water (Premium Indian) von Fevertree. Und zur Unterstützung der fruchtigen Aromen am besten ein Stück Orangen- und Limettentwist hinzufügen. Wir werden den Gin definitv ab Ende November in unserer Cocktailbar anbieten“.

Na dann Prost und viel Spaß beim Verkosten in der albertgasse39 oder einfach selbst bestellen auf www.aeijst.at 
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Tastes good to me!

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Ein Gedanke zu „Meine Neuentdeckung des Monats: Aeijst Gin

  1. Pingback: Puristisch: Aeijst Styrian Pale Gin mit Aqua Monaco Tonic Water › Franks Blog

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