Grünes Thai-Hühnercurry

Grünes Thai-Hühnercurry_4Wenn man lieben Freunden mit einem grünen Thai-Hühnercurry eine Riesenfreude machen kann, dann wird natürlich auch im Urlaub „aufgekocht“ – so geschehen vor kurzem in Gerlos, im Zillertal. Und damit die Lieben nicht so lange auf den nächsten Besuch und das mittlerweile zur Tradition gewordenen Curry-Gelage warten müssen, gibt es hier das Rezept zum Nachkochen. Die Menge ist absichtlich etwas größer ausgefallen, da einerseits die Zutaten möglicherweise nur in größeren Mengen zu kriegen sind und es sich beim Curry wie bei Gulasch verhält: nur große Mengen zahlen sich aus und es wird nach jedem Mal aufwärmen besser.Grünes Thai-Hühnercurry_1

Manchen ist ein scharfes Gericht im Sommer aber „zu heiß“. Jedoch spricht so einiges dafür, im Sommer auch scharf zu essen, denn Chili hat extrem viele positive Eigenschaften und Wirkstoffe: diverse Studien zeigen, dass das enthaltene Capsaicin (ist der Scharfmacher) antioxidative, entzündungshemmende, schmerzlindernde, immunstärkende und appetitzügelnde Eigenschaften besitzt. Seinen bisher größten Triumphzug könnte Chili jedoch in Sachen Herzgesundheit und Krebsheilung beschreiten (mehr dazu hier).

Viel Spaß beim Nachkochen!

Zutaten für 10 Portionen:

Grüne Curry-Paste bzw. Basis:
100 g Ghee (Buttereinfett) – alternativ Rapsöl
2 große Zwiebeln
5 Knoblauchzehen
1 Daumen-großes Stk. frischen Ingwer
1 Daumen-großes Stk. frischen Galgant
2 Stk. Zitronengras
1 Bund Koriander
4 große Blätter von der Kafir-Limette
250 g grüne Thai-Chillis
2 Stk. Limetten (Schale verzehrbar)
1 EL Koriander gemahlen
1 EL Kreuzkümmel gemahlen
1 TL Salz
1 TL Pfeffer

1 l Gemüsesuppe
2 l Kokosmilch

Einlage für das Curry:
5 Hühnerfilets
1 Zuccini
1 gelber oder roter Paprika
1 Brokkoli
3 Karotten

Zum Anrichten:
1 paar Minzeblätter klein hacken
1 paar Blätter Thai-Basilikum
2 Stk. Frühlingszwiebel
Geröstete Cashew-Kerne nach Belieben
Fein geschnittene Paprikastückchen

Beilage:
1 kg Reis

Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Galgant und Zitronengras fein schneiden. Korianderblätter von den Stielen zupfen und zur Seite legen. Die Stängel (eventuell inkl. gewaschener Wurzeln) ebenso fein schneiden und gemeinsam mit den zuerst genannten Zutaten in Ghee bei mittlerer Hitze langsam leicht goldgelb bräunen.

Dann klein geschnittene Chilis, Gewürze (gem. Koriander, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer) sowie Zesten von einer Limette und den ausgepressten Saft von zwei Limetten hinzufügen und kurz erhitzen. Das Ganze mit Gemüsefond aufgießen und ca. 5 Minuten einkochen lassen. Danach mit einem Passierstab pürieren, Kokosmilch und Kafir-Blätter hinzufügen und aufkochen lassen. Abschmecken mit Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen. Die Curry-Basis sollte nun eine schön flüssige Konsistenz haben.

Reis nach Packungsanleitung zubereiten – ich empfehle Jasmin- bzw. Duft- oder Basmatireis.Grünes Thai-Hühnercurry_5

Das Gemüse für die Einlage in ca. gleich große Stk. (je nach Belieben) schneiden. Hühnerfilet in ca. 2 cm dicke Streifen schneiden. Je nachdem, wie viele Portionen man anrichtet, pro Portion zwei Schöpfer der Curry-Basis entnehmen und in einen extra Topf geben. Entsprechend den geschnittenen Brokkoli, Karotten und die Hühnerfiletstreifen darin auf kleiner Flamme ziehen lassen (das Curry sollte sehr heiß sein, aber nicht mehr wallend kochen). Nach ca. 7 Minuten die Zuccini- und Paprikastücke hinzufügen und so lange garen lassen, bis auch das Fleisch fertig durch ist (ev. zum Test ein Stk. anschneiden).

Während die Zutaten garen, Cashews bei mittlerer Hitze anrösten und etwas vom roten Paprika in kleine Würfel oder Streifen zum Dekorieren vorbereiten. Korianderblätter, Minze und Thaibasilikum hacken.

Zum Anrichten

Curry auf Reis anrichten und mit Sojabohnensprossen, Paprikastückchen und frischen Kräutern sowie Cashews garnieren.
Grünes Thai-Hühnercurry_2Dazu passt übrigens hervorragend ein leichter Gelber Muskateller aus der Südsteiermark!

Tastes good to me!Grünes Thai-Hühnercurry_1

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