Marillen Tiramisu

Marillen Tiramisu 3

Heuer ist die Marillenernte in Österreich besonders üppig ausgefallen. Also noch schnell in der Wachau, Weinviertel oder Burgenland zuschlagen. Ich liebe Marillen – ob süß oder pikant, ganz egal.
Marillen haben trotz des herrlich süßen Geschmacks mit einen eher geringen Zuckergehalt und aufgrund des hohen Wassergehalts auch wenig Kalorien (nur 43 kcal/100 g). Aber Marillen sind auch äußerst gesund, denn sie enthalten viele Carotinoide-pflanzliche Farbstoffe, was auch für die orange Farbe verantwortlich ist. Das Beta-Carotin wird im Körper in Vitamin A umgewandelt und wirkt antioxidativ. Weiters enthalten und positiv für uns sind Niacin, Folsäure, Vitamin C, Eisen, Kalium und Magnesium. Nicht zu vergessen Phenolsäure … die Früchtchen sind also wirkliche Powerfrüchte! Vielleicht einer der Gründe, warum ich sie so gern habe.

Und all diese positiven Stoffe, machen ein umso weniger schlechtes Gewissen, auch mal eine Süßspeise zu zaubern, die bei den restlichen Zutaten ein bisschen weniger auf die Gesundheitsaspekte achtet. Deshalb hier nun ein recht einfaches Rezept für Marillen Tiramisu, das den Sommer auf die Zunge transportiert 😉

Marillen Tiramisu 1

Zutaten für ca. 6 Portionen:
70 dag Marillen
3 dag Kristallzucker
4 cl Marillenedelbrand*
25 dag Mascarpone
8 dag Staubzucker
7 EL Milch
2 Esslöffel Marillenedelbrand*
20 Biskotten (10 dag)

Kakao zum Bestreuen
Backtrennpapier

Marillen-Ragout: Marillen waschen, entkernen und in Würfel (ca. 1×1 cm) schneiden. In einer Pfanne mit Kristallzucker und Schnaps ca. 5 Minuten weich dünsten, zur Seite stellen und auskühlen lassen.

Für die Mascarponecreme ca. 20 dag des Marillen-Ragout mit dem Pürierstab oder Mixer passieren und (ausgekühlt) löffelweise mit dem Staubzucker in den Mascarpone unterrühren (ev. mit einem Handmixer, damit es gleichmäßiger vermischt wird).

Eine kleine rechteckige Form (ca. 18×12 cm) mit zwei Lagen Backtrennpapier so auslegen, dass das Papier über den Formrand steht.

Milch mit Marillenlikör verrühren. Biskotten in der Mischung tränken und abwechselnd mit Mascarponecreme und Marillen-Ragout in die Form schichten. Die letzte Schicht oben muss natürlich Mascarponecreme sein. Das Tiramisu zugedeckt über Nacht durchziehen lassen. Erst kurz vor dem Anrichten mit Kakao bestreuen (Kakao durch ein Sieb schütteln).

Durch das überstehende Backtrennpapier kann man es sehr gut aus der Form heben und in Portionen teilen. Gutes Gelingen.

* Beim Marillenschnaps empfehle ich den „Mugen“ vom Turmhof Hotzi aus dem Kamptal – meiner Meinung der beste Marillenschnaps, den man in unserer Gegend bekommt!!!

Tastes good to me!

Marillen Tiramisu 2

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